Wer ist malaxamo?

Zu einer unbekannten Zeit in der mesopotamischen Region ging eine Landwirtsfamilie ausgerüstet mit Sichel und anderen Geräten am frühen Morgen auf das Feld. Mittels der Sichel mähten die Männer das goldgelbe Getreide, während die Frauen die Getreidehalme anschließend zusammenbanden und weg trugen. Diese Arbeit war nicht nur anstrengend, sondern verlief auch normalerweise bis zum Anbruch der Dunkelheit, Normalerweise… Denn an jenem Tag ereignete sich etwas Merkwürdiges, weshalb die harte Arbeit unterbrochen wurde. Als einer der Männer zielsicher mit der Sichel Getreide mähte, entdeckte er plötzlich ein Kind im Getreidefeld. Jedoch war dies kein gewöhnliches Kind, sondern das Kind eines Jins, wie er kurz darauf feststellte.

Ratlos und verwirrt stand er da. Daraufhin bemerkten auch die anderen die Unterbrechung und kamen hinzu. Nachdem alle wieder zur Besinnung kamen, entschieden sie das Jin-Kind mit nach Hause zu nehmen, um darauf zu achten.

Laut der mündlichen Überlieferung kam eines Tages der Vater. Das Wohl des Kindes dem Hause des Xamo wichtig war, dies bemerkte auch der Jin-Vater, weshalb er aus tiefer Dankbarkeit der Familie die Erfüllung eines Wunsches anbot. Da zu dieser Zeit Krankheiten ohne adäquate Behandlung ihr Unwesen trieben, wünschte sich die Familie die Heilkunst.

So diente seit vielen Generationen das Hause des Xamo (Mala Xamo) als Naturheilkundler den erkrankten Menschen im mesopotamischen Raum. Das Wissen um die Wirkstoffe verschiedenster Pflanzen und Kräutern wurde von Sohn zu Sohn getragen. Als letzte Glieder in der Kette üben unser Großvater und sein Bruder das Metier des Naturheilkundler aus.